Gestern kam noch eine E-Mail vom Bauleiter-Sekretariat, dass wir doch bitte unsere ungefähre Wunschposition der Dachluke auf dem Dach festlegen sollen. Diese soll ja in der Nähe der Satelittenschüssel sein, damit man an diese im Bedarfsfall rankommt. Ansonsten bräuchten wir diesen teuren „Ausguck“ ja überhaupt nicht. Also haben wir gestern die Baustellenzeichnung zur Hand genommen und überlegt wo wir diese am besten platzieren. Da Sat.-Schüsseln in DE üblicherweise nach Süden ausgerichtet werden, wäre die Platzierung auf dem Süd-Dach logisch. Dort sitzt aber bereits unsere PV-Anlage. Also haben wir uns für eine andere Dachseite entschieden und zwei mögliche Positionen eingezeichnet. Aber auch hierbei haben wir versucht zu antizipieren, wo wir evtl. in 10 Jahren noch die PV-Anlage ausbauen wollen würden. Daher gab es nicht so viele Möglichkeiten für die Dachluke. Mal sehen, wo sie letztlich landen wird.
Kategorie: E-Bemusterung
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E-Bemusterung Teil 2 & Organisation, Kommunikation und interner Datenaustausch bei VBH
Gestern haben wir also den 2. Teil unserer E-Bemusterung erledigt. Dieses Mal haben wir „nur“ 2,5h gebraucht, dann waren wir fertig. Am Abend kam dann auch noch das fertige Angebot, über das wir seitdem brüten und evtl. noch 1-2 Kleinigkeiten verändern werden.
Was aber wieder einmal aufgefallen ist, ist die mangelnde Informationsweitergabe innerhalb der VBH Abteilungen – aber auch dem Kunden gegenüber.
Kleines Beispiel: Wir woll(t)en eine Sat-Anlage. Erst bei der E-Bemusterung kommt dann aber das Thema auf, wie man denn bei einem 2-Geschosser auf das Dach und damit an die Schüssel kommt, wenn z.B. ein Sturm die Schüssel um 1-2cm am Rohr bewegt und damit verstellt hat, so dass kein TV-Empfang mehr möglich ist. Immerhin reden wir von einer Dachhöhe von knapp: 7,50m Höhe. Hinzu kommt, dass in unserem Hausmodell keine Dachfenster (da Dach nicht ausgebaut, da Flachdach) vorgesehen sind. Was also tun? Eine Anfrage an den Projektmanager, ob wir nicht eine sog. „Schornsteinfeger-Luke“ (ca 40x50cm) groß aufbemustern können. Ob dies jetzt noch klappt – und wieviel der Spaß kosten wird, wissen wir noch nicht (haben noch keine Antwort vom PM). Ob dabei dann auch noch diese 500EUR-Pauschale für Änderung nach dem Kick-Off nötig wird, wissen wir auch noch nicht. Wir hoffen sehr dass NICHT – immerhin handelt es sich ja um eine Notwendigkeit, von der WIR bis dato nichts wussten. Ein Profi-Unternehmen müsste sich dieser Problematik aber bewusst sein – und die Kunden entsprechend VOR einer Deadline informieren. Wir sind also gespannt… -
E-Bemusterung – Teilangebot
Vorgestern kam dann endlich das Teilangebot für unsere E-Bemusterung aus dem 1. Termin (2. folgt noch). Leider mussten wir feststellen, dass mehrere hundert Euro an Positionen nicht im Angebot vorhanden waren, was uns jetzt wieder Zusatz-Arbeit gemacht hat, da wir alles genau prüfen mussten. Die LAN-Anschlüsse und Sat-Dosen, die wir besprochen, geplant und eingezeichnet hatten, fehlen im Angebot – würden also nicht installiert werden! Die Planer und Schreiber machen es sich da einfach, sie schreiben einfach in das Angebot folgenden Satz rein:
„Das Angebot hat Vorrang zu den Plänen.
Nicht enthaltene Positionen im Angebot gelten trotz Darstellung in den Plänen als nicht beauftragt.
Die im Gespräch erstellten Planunterlagen werden Ihnen in digitaler Form zugesandt.“Prima! Dann kann man die Zeichnung ja getrost ignorieren und kennt sich hoffentlich ausreichend mit den folgenden Begriffen aus:
Zusätzlicher RCD 40/0,03A, 4-polig,
LS-Schalter 1-polig B16A, inkl.
zusätzlicher Reihenklemme
usw….
Also wieder ein genaues Durchsehen, Lesen, Vergleichen und E-Mail mit Korrekturen schreiben nötig. Irgendwie hat man sich damals bei der Planung und Beuaftragung das Ganze anders vorgestellt in Bezug auf die vollmundigen Versprechungen. -
E-Bemusterung (Teil 1: Planung EG)
Uff! Nach knapp über 5h haben wir die E-Bemusterung heute geschafft. Aber moment, es war nur der erste Teil. Zuerst außen um das Haus und dann das EG. Obwohl wir vorbereitet gewesen sind und uns vorher wirklich viele Gedanken gemacht haben zur Positionierung von Steckdosen, LAN-Anschlüssen und Lampen (Brennstellen), hat es doch länger gedauert als gedacht. Da Hr. K. gleich alle Änderungen eingearbeitet hat und die Software aus Anwendersicht (als jmd. der nicht vom Fach Elekto ist, aber Ahnung von Software-Usability hat) nicht gerade zu den Highlights auf dem Markt zählen dürfte, hat es sich doch hingezogen. Diese Steckdose nach da schieben, diesen Schalter von Wechsel- zu einer Kreuzschaltung ändern und da noch zwei Doppel-RJ45-Buchsen hin. Wenn wir uns nicht vorbereitet hätten, wäre das Ganze wahrscheinlich 7-8h lang gegangen. Und wie gesagt, das OG ist noch nicht mal drangekommen. Dafür wird es einen Extra-Termin geben.
Dennoch haben wir das Gefühl, dass wir sinnvoll geplant haben. Auch, weil uns Hr. K. mit seinem Input immer wieder weiter helfen konnte. Das zu Beginn angesprochene „NEIN“ („Wenn ich das sage, dann geht das nicht.“) haben wir nur zwei Mal zu hören bekommen, so verrückt konnten unsere Ideen und Wünsche also nicht sein. Egal ob es die Frage nach der Beleuchtung im Essbereich war (schwierig, da Endposition vom Tisch noch nicht final klar ist), oder die Menge (Leitungslängen) an Kabeln für den Außenbereich – als Vorbereitung für Strom am Zaun, an der Gartenhütte, später vlt. mal für eine E-Auto-Wallbox usw. Immer hatten wir das Gefühl, da denkt jemand mit und will uns helfen.
Klar möchte auch Hr. K. gerne seine teuren Schienen und Lampen verkaufen, aber man fühlte sich nie gedrängt und es gab immer eine oder zwei sinnvolle Alternativen, die er uns dann jeweils aufgezeigt hat. Bisher sind wir also hier sehr zufrieden. Mal sehen, ob das so bleibt, wenn wir in knapp 2 Wochen das Angebot mit den Zahlen sehen werden. 😉