Schlagwort: GaLa

  • Tag 120 (Fr./GaLa-Aufmaß/sonstige Fortschritte?)

    Heute haben wir uns um 17:30 Uhr mit Shabans auf der Baustelle getroffen, um „Aufmaß“ zu nehmen. Dabei wurden wieder die typischen Sachen angesprochen, die wir schon zwei mal vor Ort mit Ihnen angesprochen hatten: Zufahrt, Weg ums Haus, Terrasse, Zaun und Tore. Beim Weg ums Haus und vor allem auf der Südseite haben wir dann auf einmal über die Breite diskutiert. Wir wollten zu Beginn der Gespräche vor einigen Wochen mal einen Weg von 1,00m Breite um das Haus. Auch aus Kostengründen und weil wir im Süden ja die Straße als begrenzenden Faktor für Bauten in diese Richtung haben. Dann hatten sie uns überzeugt, dass 1,50m besser wäre, da wir dann die Mauerscheiben, um die Teil-Hänge im Osten und Norden abzufangen direkt an die von VBH ausgehobene „Grube“ um das Haus rum, dransetzen könnten. Sowohl beim 1. und 2. Gespräch hatte ich aber schon auf die spezielle Situation im Süden (wie weit dürfen wir überhaupt noch in Richtung der Straße etwas bauen) angesprochen. Schien alles kein Problem zu sein. Gestern auf einmal die 180° Wende, von wegen wenn da jemand zur Kontrolle kommt von der Stadt usw. Also haben wir uns erstmal auf einen Kompromiss geeinigt. Mal sehen ob es dann am Ende auch wirklich so aussehen wird. Jetzt warten wir mal auf das schriftliche und konkrete Angebot mit Zahlen. Und dann können wir uns auch vlt. Gedanken über Dinge wie Rasen, Gartenhütte, Art des Zufahrttores o.ä. machen.

    Danach sind wir noch kurz ins Haus und haben geschaut. Der Boden sah aufgeräumt aus und das Chaos war weg. Strom im Haus ging logischerweise noch nicht (Klingel und voreingebaute Leuchten in einigen Fassungen), ist ja noch kein Hausanschluss fertig. Die Sat-Schüssel ist noch nicht montiert – klar, die „Luke“ auf der Nordseite hat ja auch noch niemand erstellt. Die Elektriker haben auch längst nocht nicht alle Schalter und Steckdosen fertig gestellt.

    Im Heizkraftverteiler sind noch einige Kabel dazu gekommen. Ich vermute, das sind die „Fühler“ oder deren Anschlüsse für die Fußbodenheizung-Kühlung (zunächst dachte ich ja, die hätten was mit der Sat-Anlage zu tun, was angesichts der Beschriftung aber Quatsch ist!). Ich würde ja gerne jemanden dazu fragen, aber wenn der Chef der Elektriker nicht da ist, die Angestellten kaum Deutsch können, der Bauleiter und alle anderen nicht zu erreichen sind, dann wird’s halt sehr schwierig.

    Apropos schwierig. Auf meine E-Mail von gestern kam heute eine Antwort E-Mail von Hr. A. (Chief Business Development Officer (CBDO)/Regional Direktor Vertrieb & Baubetrieb Region Süd). Dieser bekam wohl unsere E-Mail an die beiden Firmeninhaber Lars und Dirk Viebrock (in Harsefeld, Zentrale) von gestern weitergeleitet. In der ersten kurzen E-Mail von ca. 01:30 Uhr in der Nacht hieß es, er würde sich bei uns melden. 11h später kam dann noch eine E-Mail in der nur stand, dass die Fliesen in KW 28 (also nächste Woche) angebracht werden und sie (VBH) den Zeitplan einhalten werden bzw. wollen (Übergabe 28.07.2021). Das hatte sich beim Gespräch gestern mit Hr. W. von den Fliesenlegern aus Dreieich noch ganz anders angehört („Wir fangen mit den Fliesen in KW29 an“). Also habe ich direkt nochmal nachgefragt, ob die Fa. aus Dreieich auch weiterhin die Fliesenarbeiten bei uns durchführen wird – und die Antwort war „Ja“. Wir sind sehr gespannt, ob das dann auch so kommen wird. Hr. W. hat auf uns jedenfalls einen sehr kompetenten Eindruck gemacht.

    Hier mal die „kurze“ Liste, mit Arbeiten, die noch ausgeführt werden müssen – und für die sie laut Terminplan noch 17 Tage (inkl. Sa. und So.) Zeit haben:

    • Anschlüsse Regen-Schmutzwasser (soll nächste Woche Fa. Born erledigen)
    • Zisterne setzen (Fa. Born)
    • Hausanschlüsse (BL muss den Termin koordinieren, diesen kenne ich bis heute nicht!)
    • Verfugungen an den Fenstern und Türen von außen
    • Schornsteinfeger-Luke erstellen
    • Sat-Schüssel montieren
    • Heizung installieren
    • Fußbodenheizung aufheizen
    • restliche Steckdosen fertig befestigen / Steckdosen anbringen
    • Steckdosen außen: falsche Farbe und wackeln -> korrigieren
    • PV-Anlage anschließen / installieren
    • PV-Batterie anschließen / installieren
    • Installation Elektro Bad/WC
    • Sanitäre Einrichtung installieren
    • Außenfassade: über Fenstern noch Holzbalken „verkleiden“
    • Alle Fliesenarbeiten
    • Alle Malerarbeiten (hier gab es bisher noch KEINERLEI Absprachen!)
    • Haupttreppe und Treppengeländer einbauen
    • der „Abstellraum“ unter der Treppe
    • Innentüren einbauen und einstellen
    • Fenstergriffe montieren und Fenster einstellen
    • Grundreinigung
    • Blower-Door-Test
    • Fußleisten montieren
    • Vorabnahme / Vor -Begehung
    • Endabnahme
    • Elektrokabel-Verlegung außen zu den gewünschten Stellen
    • Steckdose und Wandauslass im DG erstellen
    • Baustelle aufräumen
    • Diverse kleine Schäden an Fensterleibungen beseitigen / teilweise Fensterrahmen zerkratzt -> korrigieren
    • Unter Küchenfenster: Gipskartonplatte zu hoch – muss noch gekürzt werden

    Und da habe ich eben vlt. noch gar nicht an alles gedacht… 🙁

  • Tag 72 (Fenster außen verklinkert)

    Heute sind wir alle zusammen gefahren, da wir einen Termin mit dem GaLA-Bauer (na ja, eher atm. noch Kandidat, sieht aber gut aus bislang) auf dem Grundstück hatten. Haben uns dann ausgetauscht und zwei Terrassen-Steine-Kataloge mitbekommen (ausgeliehen), die wir die Tage mal durcharbeiten müssen. Haben auch über das Tor zur Stichstraße und den Zaun hinten am Schutzwall gesprochen und vereinbart, dass wir uns wieder treffen (wg. genauen Maßen), wenn das Gerüst weg ist.

    PS: Bild ist vom 26.05.2021.

  • Tag 33 (Klinkern, GaLa-Bauer Nr.1+2 Termine)

    Der Tag hat begonnen mit einem Besuch beim GaLa-Bauer Nr. 1 in Gelnhausen. Nach einem ersten Blick auf die Zahlen und danach anschließendem, gutem Pokerface haben wir den Termin durchgehalten bis zum Ende. Aber eigentlich waren sie direkt raus, da die veranschlagten Summen (75k Gesamt!) einfach absurd hoch waren. Und der Schock darüber bis zum Abend nachgehallt hat. Also gleich Kontakt mit Kandidat Nr. 2 aufgenommen, für den ja noch ein Vor-Ort-Besuch ausstand, der dann erfreulicherweise später am Tag gleich stattfinden konnte. Hier gibt es dann in Laufe der nächsten Tage ein erstes Angebot. Dieses dürfte, bisher nur vom Gefühl, aber deutlich niedriger ausfallen.

    Außerdem hatte ich beim Gespräch mit den beiden Herren viel mehr das Gefühl, dass sie verstehen was wir eigentlich wollen. Zusätzlich haben sie bestimmte Punkte als machbar angesprochen, die heute Morgen in GN noch als nicht umsetzbar verkauft worden sind; z.B. sehr flache Böschung vom Wohnzimmer Richtung Schutzwall oder Tor bei der Stellplatz-Zufahrt. Während es in GN hieß, ein Tor auf einem nicht horizontalen Untergrund sei generell nicht möglich, hieß es beim 2. Termin dann sinngemäß: „Klar geht das, das muss dann halt sonder-gefertigt werden. Mit nur einem Flügel wird es dann auch nicht so teuer wie mit zweien.“ Da lassen wir uns mal überraschen, was da noch kommt.

    Im schriftlichen Angebot von FA Nr.1 hatte ich sowohl beim Vor-Ort-Termin, als auch später dann zuhause das Gefühl, dass die einfach nur den Preis hochtreiben woll(t)en. Als Beispiel wurden 15k Bepflanzugen (ohne MwSt.!) aufgerufen, die aber nicht weiter spezifiziert worden sind. Bei den Pflastern scheint es nur 3 Varianten zu geben, beginnend ab 70 EUR/m2. Die wollten „ihr Ding“ verkaufen und sind nicht wirklich auf unsere Wünsche eingegangen. Sorry, aber SO gewinnt man keine Kunden. Vom Kontakt mit der Senior-Chefin mal ganz zu schweigen, die einen am Telefon (+Mailbox) immer so „angeblafft“ hat. Nein, danke! So NICHT!

    Auf der Baustelle war ich heute kurz vor 17:30 Uhr, da haben die Arbeiter bereits aufgeräumt. Dann habe ich ein paar Fotos gemacht vom OG mit Decke und der weiter vorangeschrittenen Verklinkerung. Und nach dem Termin mit GaLa-Kandidat Nr. 2 dann noch hinten Fotos und Videos von der aufgeschütteten Erde gemacht. Und eigentlich festgestellt, dass die Steile vom Wohnzimmer Richtung Schutzwall gar nicht so steil sein würde und dass wir eigentlich gar nichts groß auffülen werden müssen – und dass es auch keine 1,5m hohe Böschung an dieser Stelle geben werden muss.

    Aufgrund des Wetters habe ich dann nicht nach dem Grenzstein auf dem Wall gesucht (es hat dann tatsächlich bei +4°C noch zu schneien angefangen um ca. 18:20 Uhr!). Da ich dort aber eh nicht ordentlich durch hätte können, weil die Äste der Bäume hinter dem Schutzwall so wild gewachsen sind, habe ich mir vorhin direkt mal eine „Amboss Astschere“ bestellt und werde demnächst mit dem Stutzen anfangen. 🙂