Schlagwort: Planung

  • Regenfallrohre

    Ach du liebe Güte! Das ist vielleicht ein Chaos-Laden! Die Regenfallrohre können (offiziell) doch nicht so gesetzt werden, wir wir es geplant hatten – und wie es auch im Bauantrag seitens VBH schon auf der Zeichnung zu sehen war. Die Begründung hierfür: mehr als 15m Abfluss der Regenrinnen ist nicht zulässig.
    Wie schön, dass einem das vorher NIEMAND sagt. Weder der Projekt Manager, noch die Bemusterungsabteilung. Auch der E-Bemusterer weist einen nicht darauf hin, obwohl es essentiell wichtig wäre, wenn man Bewegungsmelder an Hausecken plant, die „um beide Ecken“ gucken können sollen.
    Der Bauleiter, der einem beim Abstecktermin sagt, klar, die können sie hinsetzen wohin sie wollen, rudert dann zurück, nachdem ich dies offiziell beim Baubetrieb-Sekretariat angefragt habe. Hätte er doch GLEICH gesagt, dass dies „nur“ auf dem „inoffiziellen/kurzen Dienstweg“ zu lösen ist! Herrschaftszeiten!!
    Jetzt mussten wir uns wieder Sorgen und Gedanken um unsere E-Bemusterung machen. Wir haben aber eine halbwegs zufriedenstellende Lösung für uns gefunden (ideal ist was anderes!) und werden dies dann mit dem ausführenden Elektriker vor Ort besprechen und so machen lassen. Für strukturierte Menschen, denen Ordnung und dass alles seine Richtigkeit hat, wichtig ist, scheint Bauen nichts zu sein.
    Wenn schon bei einer Firma wie VBH die Organisation, Kommunikation und Absprachen nicht wirklich gut funktionieren. Wie wird das dann erst bei der Konkurrenz sein?

  • E-Bemusterung Teil 2 & Organisation, Kommunikation und interner Datenaustausch bei VBH

    Gestern haben wir also den 2. Teil unserer E-Bemusterung erledigt. Dieses Mal haben wir „nur“ 2,5h gebraucht, dann waren wir fertig. Am Abend kam dann auch noch das fertige Angebot, über das wir seitdem brüten und evtl. noch 1-2 Kleinigkeiten verändern werden.

    Was aber wieder einmal aufgefallen ist, ist die mangelnde Informationsweitergabe innerhalb der VBH Abteilungen – aber auch dem Kunden gegenüber.
    Kleines Beispiel: Wir woll(t)en eine Sat-Anlage. Erst bei der E-Bemusterung kommt dann aber das Thema auf, wie man denn bei einem 2-Geschosser auf das Dach und damit an die Schüssel kommt, wenn z.B. ein Sturm die Schüssel um 1-2cm am Rohr bewegt und damit verstellt hat, so dass kein TV-Empfang mehr möglich ist. Immerhin reden wir von einer Dachhöhe von knapp: 7,50m Höhe. Hinzu kommt, dass in unserem Hausmodell keine Dachfenster (da Dach nicht ausgebaut, da Flachdach) vorgesehen sind. Was also tun? Eine Anfrage an den Projektmanager, ob wir nicht eine sog. „Schornsteinfeger-Luke“ (ca 40x50cm) groß aufbemustern können. Ob dies jetzt noch klappt – und wieviel der Spaß kosten wird, wissen wir noch nicht (haben noch keine Antwort vom PM). Ob dabei dann auch noch diese 500EUR-Pauschale für Änderung nach dem Kick-Off nötig wird, wissen wir auch noch nicht. Wir hoffen sehr dass NICHT – immerhin handelt es sich ja um eine Notwendigkeit, von der WIR bis dato nichts wussten. Ein Profi-Unternehmen müsste sich dieser Problematik aber bewusst sein – und die Kunden entsprechend VOR einer Deadline informieren. Wir sind also gespannt…